Samstag, 25. April 2015

Kolumne: Schafft der Mensch sich selber ab?

Schafft der Mensch sich selber ab?

Das Internet ist heute der treuste Begleiter der Menschen in den Westlichen Ländern. Doch wie weit beeinflusst es uns und wer steckt dahinter?

Das Internet ist wohl einer der Gründe, warum sich unsere Welt immer schneller dreht. Mit ihm kann man in kürzester Zeit Millionen von Daten durchsuchen und dies praktisch von jedem Ort aus. Um Beispielsweise etwas über ein komischen Kraut im Garten zu erfahren muss heute nicht mehr stundenlang in schweren Büchern einer Bibliothek gesucht werden. Ein paar Klicks und schon hat man die gewünschte Information. Doch wer sagt uns, ob diese auch richtig sind?


Das Internet ist in den letzten Jahren so stark gewachsen, dass es heute niemand mehr überblicken kann.  Und wer hierbei alles die Hände im Spiel hat, ist, im Anbetracht wie abhängig wir heutzutage davon sind, eine berechtigte Frage. Wir wissen heut nicht einmal mehr, ob mancher dieser Daten überhaupt von Menschen erstellt wurden, oder ob sie von einem aus Bits bestehenden Wesen kommen, welches sich irgendwo in den Wirren unserer Daten selbst erschaffen hat und uns gezielt manipuliert. Der einzige Weg um dieser Bedrohung ein Ende zu setzen, wäre wohl die vollständige Verbannung des Internet. Doch da dies sehr viele Jugendliche in den Suizid treiben würde, liessen wir Menschen uns von diesem Wesen versklaven oder gar ganz vernichten. 

Mittwoch, 25. März 2015

Gendichtinterpretation "Nachtzauber" von Joseph von Eichendorff



Der Titel des Gedichtes lautet" Nachtzauber". Naheliegender Weise  schildert das Gedicht eine Beobachtung oder, welche mit Mitternacht und damit m den Tageswechsel zu tun hat.

In diesem Gedicht gibt es ein lyrisches Ich. Dieses führt sozusagen einen Monolog, welcher an den Leser gerichtet ist, über die Liebe, mit Hilfe der Nacht als Metapher.


Das Metrum des Gedichtes ist ein 4 Hebiger Trochäus mit einer Mischung aus Paarreim und Kreuzreim und damit dem Reimschema  a  b a a b c c d c d. Es besteht aus 2 Strophen mit je 10 Versen.

In der ersten Strophe beschreibt der Autor die Nacht. Er sieht in diesem Zustand etwas magisches.
In der zweiten Strophe wird ersichtlich, dass diese Bilder der Nacht als Metaphern für die Liebe verwendet werden. Mit seiner Vorstellung der Nacht und deren Magie, wird die Schönheit und Vollkommenheit der Liebe dargestellt.

Im ersten Vers findet mir: "Hörst du nicht die Quellen gehen" eine Personifikation statt. Die Quelle, welche mit dem Wort gehen vermenschlicht wird, zeigt dem Leser, das dies etwas magisches ist und gibt auch gleich den ersten Hinweis darauf, dass der Zustand der Nacht, welcher beschrieben ist, eine Metapher für etwas menschliches ist.
Weiter wird der Leser mit: "Hörst du nicht...", direkt angesprochen. So wird seine gesamte Aufmerksamkeit auf die Nacht gerichtet und in seinen Gedanken entsteht ein Bild des Beschriebenen.
Mit "Marmorbilder" wird die Unvergänglichkeit der Liebe dargestellt.
Im letzten Vers fordert sich das Lyrische Ich mit :" Komm, o komm zum stillen Grund!", selbst auf, in den Tod zu gehen, da man nur dort die Vollkommene Erlösung erfährt.


Das Gedicht wird der Epoche der Romantik zugeordnet. Dies ist durch das Motiv der Liebe, der Natur und des magischen, des Unbekannten ersichtlich . 

Donnerstag, 5. März 2015

Essay zu "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann

Essay zu "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann


Thema 1

In ihrem Brief an Nathanael schreibt Clara, dass dieser bloss Wahnvorstellungen in seinem Kopf hat, welche jedoch nichts mit der Realität zu tun haben. Sie meint, dass er sein Trauma in der Kindheit die ganze Zeit über verdrängt hat. Doch durch sein Zusammentreffen mit Coppola wurde er wieder an den vermutlichen Mörder seines Vaters erinnert. Mit "Fantome meines Ichs" sagt sie, dass die Verbindung von Coppelius und Coppola nur in seinem Kopf stattfindet.  Er wird also von seiner Angst beherrscht, denn ab dem Zeitpunkt, an dem Coppola bzw. der Sandmann wieder, aus seiner Sicht, in sein leben getreten sind, kann er nicht mehr frei leben.
Für Nathanael ist der Sandmann mit all seinen physischen Gestalten die Verkörperung des Bösen, bzw. seiner Angst.

In der heutigen Zeit würde man Leute mit solchen Erscheinungen in psychische Behandlung schicken. Doch das System, in welchem man eine Angst mit ewas physischem Verbindet kann man auch zu seinem eigenen Vorteil nutzen.
Ein gutes Beispiel dafür sind die heutigen Regierungen, allen voran die USA. Dieses System dabei für verschiedene Zwecke genutzt. Beispielsweise um sich Rohstoffe zu sichern. Denn um Zugriff auf eben genanntes zu haben brauch man dort eine Regierung, welche positiv auf einem gestimmt ist. Doch ist dies mit der momentanen Regierung nicht der Fall hat man ein Problem. Eine weitverbreitete Möglichkeit ist Beispielsweise die Regierung zu Fall zu bringen, in dem man die " Richtige" dort ansässige Volksgruppe oder politische Gruppe unterstützt und mit ihnen in den Krieg gegen die Regierung, bzw gegen die herrschende Gruppe, zieht. Und um diese militärische Intervention zu legitimieren wird nun eben auf das oben genannte System zurückgegriffen. Dabei gibt man der Angst, welche in den Menschen herrschet, eine physische Form, in diesem Falle die Gruppe von Menschen, welche die Rohstoffe besitzt. So gibt man den Menschen ein Ziel, gegen welches sie ihre Aggressionen richten können. So erhält man die Nötigen Befürworter für eine militärische Intervention, da man ja nun nicht mehr gegen eine Gruppen von Menschen los geht, sondern gegen den Teufel in Person.  Neben bei sorgt man dann noch, dass die Rohstoffe in die richtigen Hände fallen und alle sind Glücklich, oder Tod.
Dieses Vorgehen wird heute auch als Kriegspropaganda bezeichnet.

Dieses System  funktioniert so gut, da es keinen Menschen gibt, welcher keine Angst hat und durch geschickte Propaganda kann diese gesteigert und gelenkt werden. Es ist also eine extrem mächtige Waffe. Richtig benutzt kann damit sogar die Stürtztung einer modernen Demokratie legitimiert werden, siehe USA im Iran.



Freitag, 21. November 2014

Brief an Werther

Sehr geehrter Herr Werther                                                                     07. Dezember 1772

Wir sind heute darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass aus ihren Briefen, mit grosser Sicherheit, Suizidgedanken erkannt werden können. Wir im Vatikan sind darüber sehr beunruhigt und hoffen, dass dies nur ein Missverständnis unseres Briefüberwachungspersonales ist.
Falls dies aber der Fall sein sollte, bitten wir sie inständig ein Angehöriger der Katholischen Kirche aufzusuchen. Selbstmord wird von Gott in keinem Falle gestattet. Darauf steht mehrere Jahre Fegefeuer und danach die Hölle.

Aus ihren Briefen entnehmen wir, dass sie sehr grosse, ernstzunehmende Probleme haben. Wir vermuten, dass dies aufgrund mangelnder Gläubigkeit von Herrgott veranlasst wurde. Wir von der Katholischen Kirche können ihnen helfen. Wenn sie noch heute einen unserer Vertreter in ihrer Gemeinde aufsuchen, kann er ihnen helfen, den Weg zu Gott wieder zu finden und ihm um Verzeihung zu bitten.

Jedoch könnten ihre Probleme eine weitaus schlimmeren Ursprung haben. Ihre Beschreibungen von einer Gewissen Frau Lotte lassen uns aufhorchen. Wir vermuten, dass hier teuflische Kräfte auftreten, welche ihn Gestalt der soeben genannten Frau zum Vorschein treten. Auch hier würde die Kirche sie aus den Fängen des Teufels befreien können.

Wir werden um diese Frau Lotte professionelle Beobachtungen durch unseren Verteidigungsapparat veranlassen.  Falls das Schlimmste aller möglichen Szenarien ans Licht kommen würde, müssten wir die Inkarnation des Teufels auf dem Scheiterhaufen von der irdischen Welt vertreiben.
Natürlich sind sie als ungläubiger leichte Beute für ihn gewesen und er konnte sie einwickeln. Die Kirche zeigt sich aber voller erbarmen und würde sie wieder auf den rechten Weg weisen.
Nach genauer Untersuchung wird sich zeigen, ob auch bei ihnen Anzeichen auf eine teuflische Kraft besteht. Ist dies der Fall können wir sei mit professionellen Mitteln der Teufelsaustreibung vollkommen aus dem Machtradius des Teufels rücken.

Wir hoffen inständig, dass sie unseren Ratschlag annehmen.

Mit freundlichen Grüssen


Ihre Kirche

Mittwoch, 5. November 2014

Analyse der Erzählweise von "Polarrot"

Analyse der Erzählweise von "Polarrot"


Wer erzählt?   

                          Im literarischen Werk "Polarrot" von Patrick Tschan wird die Handlung von einem
                          personalen Er-Erzähler geschildert.

Wieso?          

                          Patrick Tschan wollte sich selbst verwirklichen und mit möglichst wenig Arbeit Geld                           verdienen. Aus diesem Grund schrieb er einen Roman, da er mit diesen das grösste                               Publikum ansprechen kann.

Wieso einen personalen Er-Erzähler?


                               So kann der Autor auch die weniger guten Folgen der Handlungen, welche der                                      Protagonist tätigt, zeigen. Bei einem Ich-Erzähler kann der Autor dies nicht, da er                                nur aus der Sicht der jeweiligen Person schreiben kann. So hat er kaum                                                  Möglichkeiten, den Protagonisten darzustellen, wie andere Personen des Werkes                                  ihn sehen und empfinden. In "Polarrot" wird Breiter als egoistisch und                                                  rücksichtslos hingestellt. Bei einem Ich-Erzähler müsste dies der Protagonist                                        selbst über sich denken, damit der Autor dies dem Leser übermitteln kann.

                               

Donnerstag, 11. September 2014

Erörterung - Hundert Tage - Agathe


Erörterung - Hundert Tage - Agathe (und David)



These 1 "Agathe ist absolut kühl und berechnend."

Agathe ist eine Gebürtige Ruanderin. Sie stammt aus einer, für diese Region typischen, Grossfamilie. Sie ist sehr ambitioniert und studiert in Belgien. In diesem Text werde ich auf die Aussage eingehen, dass Agathe absolut kühl und berechnend ist.

Agathe verbringt im Buch "Hundert Tage" viel Zeit mit David, aus dem einzigen Grund, dass ihr langweilig ist und um ihren Familienangehörigen aus dem Weg gehen zu können. Sie nutzt David aus und ist nur auf ihr eigenes Wohl fixiert.
 Ihre Familie ist ihr unwichtig und sie lässt sie im Stich, um in Belgien zu studieren. Sie will in Europa ein neues Leben anfangen und kehrt damit ihrer Familie und ihrem Land, in dem sie aufgewachsen ist, den Rücken. Die verbliebenen interessieren sie nicht.
Auch nachdem bekannt wurde, dass die Rebellen immer weiter vorrücken und eine blutige Spur hinter sich herziehen, will sie davon nichts wissen. Was mit ihrer Familie passiert, ist ihr egal. Ihr einziges Problem ist, dass sie ihren Flieger verpasst hat. Die Politik und das Schicksal des Landes lässt sie kalt.


Ich denke, dass Agathe durchaus als kühl bezeichnet werden kann. Ebenso sind ihre gesamten Handlungen berechnet. Sie tut nichts, was sie nicht näher zu ihren Zielen bringt, auch wenn andere, zum Beispiel ihre Familie, darunter leiden müssen.